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Menschen bei GFD

Marko

CFM

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Marko Herrmann bezeichnet sich selbst als ein Dresdner Urgewächs. Er wuchs im Dresdner Süden auf, ganz konkret in Dresden-Plauen. Und nicht nur eingefleischte Dresdner*innen wissen, dass sich hier die Technische Universität befindet. Kein Wunder also, dass er „gleich um die Ecke“ anfing zu studieren. Welches Fach genau, war lange Zeit nicht klar. Beim „Tag der offenen Tür“ lockten ihn damals verschiedene Vorlesungen. Neben Wirtschaftsinformatik besuchte er auch einen Schnupperkurs der Werkstoffwissenschaft. Ersteres fand er eher langweilig. Bei der Werkstoffwissenschaft war er angetan. Auch weil der Professor die Vorlesung für den damaligen Schüler sehr kurzweilig gestaltete und unter anderem dem akademischen Nachwuchs zeigte, wie sich ein Metalllöffel in heißem Wasser verbiegen kann. Und so schrieb er sich nach der Bundeswehr in dem vergleichsweise kleinen Studiengang ein.

Während des Studiums kam er mit verschiedenen Firmen in Kontakt. Sein Grundpraktikum absolvierte er beim Globalfoundries-Vorgänger AMD im MALab. Dass er irgendwann hierher zurückkehren würde, konnte er sich damals noch nicht vorstellen. Aber so ist das Leben. Und vielleicht half auch, dass zwischen Grundpraktikum und dem Start bei GF waren noch so einige Jahre ins Land gegangen waren, in denen er an der einen oder anderen Stelle Erfahrung sammeln konnte. Schon während seiner Diplomarbeit, die er über die Rascherstarrung teilkristalliner Legierungen verfasste, animierte ihn sein Professor, seine wissenschaftliche Laufbahn fortzusetzen. Und das tat er auch und begann am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) seine Doktorarbeit zu schreiben. Ohne dass er tatsächlich den Wohnort wechseln musste, kam er hier in Kontakt mit der Welt oder besser gesagt mit vielen europäischen Projektpartnern. Denn seine Arbeit über das mechanische Legieren von supraleitendem MgB2, welches bei tiefen Temperaturen Strom ohne Widerstand leiten, war Teil eines großen EU-Projektes über Drähte für Computertomographen.

Als dann sowohl der Doktorhut den Kopf zierte als auch das EU-Projekt beendet war, stand für ihn die Frage: Was jetzt? Da er keinen Sinn darin sah, Projekte um der Projekte Willen aufzusetzen, sondern Spaß daran hat, Probleme zu lösen, wusste er, dass ihn sein Weg eigentlich nur in die Wirtschaft führen könne. Und so war es dann auch. 2012 hatte er dann gleich zwei Optionen, bei GF einzusteigen – Integration oder CFM. Hier steht im Fokus Probleme zu finden und zu beheben. Das ist genau sein Ding. Seine Wahl fiel auf CFM. Und da sich bei CFM das Aufgabenfeld stetig verändert, sind auch die Arbeiten sehr vielfältig. Genau wie das Team, in dem er arbeitet. Hier erlebt er die positive Atmosphäre der Globalisierung mit Kolleg*innen aus den verschiedensten Teilen der Erde wie Indien, Polen oder Indonesien. Und anders als man das in einem Halbleiterunternehmen vermutet, ist der Frauenanteil in seinem Team sehr hoch, gefühlt 50:50. Gleiches gilt für die verschiedenen Altersstufen. Er arbeitet gemeinsam mit Menschen, die gerade erst in den Beruf starten und Kolleg*innen, die in wenigen Jahren in Rente gehen werden. Alles in allem beschreibt er seine Arbeitsumgebung als:

„Wir haben das, was die Zukunft sein könnte!“

 

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