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Menschen bei GFD

Ich wünsche mit, dass es in Zukunft auch Gelegenheit gibt, Geflüchteten den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen, um so als Arbeitgeber zu zeigen, dass man gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Factory Automation

Tobias
Factory Automation

Wer Tobias Händler bei Globalfoundries in seiner Arbeitskleidung begegnet, würde sicherlich nicht vermuten, welchen beruflichen Weg er ursprünglich einschlagen wollte, der so gar nichts mit Technik oder Halbleiterei zu tun hat. Nach dem Abitur studierte der gebürtige Dresdner in Leipzig Theologie. Und eigentlich sollte nach dem Studium das Vikariat folgen, um später eine Pfarrstelle zu besetzen. Aber – wie das Leben so spielt – gab es in diesem Fall ein Problem mit seinem Dogmatik-Professor. Der Vikariatsplatz war dahin, eine neue Diplomarbeit musste geschrieben werden, dann wurde ihm kein neuer Vikariatsplatz zugeteilt.

Das war 1997. Statt kirchlicher Laufbahn folgte erst einmal Jobben im familiären Schuhgeschäft. Frau Dr. Gettel war damals Kundin bei seiner Mutter, später wurde sie seine fachliche Vorgesetzte bei AMD. Es folgte ein über ESF-Mittel geförderter Buchhaltungskurs gemeinsam mit vielen älteren akademischen Arbeitssuchenden. Und es blieb der Wunsch, nach der Ausbildung unbedingt arbeiten zu wollen. Online-Stellenbörsen gab damals noch nicht wirklich. Daher führte einen die Arbeitssuche automatisch aufs Arbeitsamt.

Ich wünsche mit, dass es in Zukunft auch Gelegenheit gibt, Geflüchteten den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen, um so als Arbeitgeber zu zeigen, dass man gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.

Damals hingen die Stellenangebote als kleine Zettel an einer Art Pinnwand. Auf einem dieser Zettel wurden Mitarbeiter für eine Baufirma auf der damaligen AMD-Baustelle gesucht. Das versprach eine gute Sache zu werden! So fing er im Oktober 1997 bei M&M, einem Contractor, an. Statt Kanzel und theologische Aufgaben standen für zwei, drei Monate Deckenausschalungen auf der Agenda. Die Arbeitsstelle sollte seit dem die Gleiche bleiben. Als sich abzeichnete, dass die Arbeit zu Ende ging, schaute er sich auf der Baustelle um, welche Firmen noch so auf der Baustellen zugegen waren. Mit einigen Überredungskünsten war es möglich, bei der Firma anzufangen, die für die Baustellenreinigung zuständig war.

Dort lernte er ein Koryphäe kennen: Heimo Brandner. Wer kennt ihn nicht bei Facilities. 2000 wurde er von AMD übernommen. Damals wurde in der Fab30 die 200mm-Pod-Reinigung aufgebaut. Erster Podwasher zu dieser Zeit war Günter Hunger. Markant und allseits bekannt. Im Carrier Cleaning Team ist er noch heute. Zu den Aufgaben zählt nach wie vor die Reinigung, inzwischen von 300mm-FOUPs. Dazu gekommen ist das ganze Carrier Management – ohne genügend leere FOUPs bleiben die Prozesse in der Fab stehen.

Er hat es nicht bereut, dass sein Weg ihn nach dem Studium an diesen Platz geführt hat. Das Team, in dem er tätig ist, ist sehr vielfältig und das schätzt er sehr. Auch wenn er weiß, dass bei Globalfoundries die “Schokoladenseite” von Vielfalt zu erleben sei. Denn hier arbeiteten die Besten der Besten ihres Fachs.

Und das ist es auch, was ihn als Mensch antreibt und das auf vielfältige Art und Weise: Er ist der evangelischen Kirche bis heute eng verbunden geblieben. Er war viele Jahre im Kirchenvorstand seiner Kirchgemeinde aktiv. Und das ist bei weitem nicht das einzige Ehrenamt. Für die CDU sitzt Tobias, der in der Johannstadt, seit einigen Jahren im Stadtbezirksrat Dresden-Altstadt und bringt sich so vielfältig in das Leben seines Stadtteils ein. Und auch die GF-Kolleginnen und Kollegen kennen ihn als sehr engagierten Zeitgenossen, der sich für die Belange der Beschäftigten und vor allem seine Werkvertragskollegen am Wascher einsetzt. Die Einführung eines Tarifvertrages bei GF im Sinne von Tarifpartnerschaft im Rahmen der Sozialen Marktwirtschaft unterstützt er mit ganzem Herzen. Vielfalt bei Globalfoundries heißt auch vielfältige Meinungen zuzulassen und so Vielfalt zu leben und von ihr zu profitieren.

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